Georges Laporte: Zwei neue Ölgemälde zwischen Meer und Landschaften.
Zwei neue Ölgemälde von Georges Laporte sind soeben in der Galerie 125 eingetroffen. Zwei sehr unterschiedliche Originalgemälde in Bezug auf Format und Atmosphäre, die es jedoch ermöglichen, das Besondere an der Arbeit des Künstlers wiederzufinden: das Licht, die Materie und seine Verbundenheit mit Landschaften.
Mit "Les barques", einem Ölgemälde von 33 × 41 cm, und "Paysage de Corse", einer bedeutenden Komposition von 73 × 100 cm, bietet Georges Laporte uns zwei fast gegensätzliche Visionen. Die erste ist ruhig, schlicht und leise; die zweite ist viel heller, farbenfroher und stoffreicher.
Zwei Gemälde, die die ganze Vielfalt der Malerei von Georges Laporte offenbaren.
Georges Laporte, Maler des Meeres und der Landschaften.
Georges Laporte wurde 1926 geboren und verschwand 2000. Er war ein französischer Maler, der besonders für seine Landschaften und Meeresbilder bekannt war.
Während seiner Karriere malte er die Küsten, Häfen, Boote, Dörfer und Landschaften, die er auf seinen Reisen entdeckte. Das Meer nimmt einen wichtigen Platz in seinem Werk ein, wird jedoch nie rein deskriptiv behandelt.
Was Laporte interessiert, ist vor allem eine Atmosphäre: das Licht eines Himmels, die Bewegung des Wassers, die Silhouette eines Hauses oder ein paar verlassene Boote am Ufer.
Seine Ölgemälde sind auch an ihrer Materialarbeit erkennbar. Einige Bereiche können sehr leicht, fast gelöscht wirken, während andere durch großzügige Aufträge und sehr sichtbare Pinselstriche aufgebaut sind.
Die beiden neuen Gemälde, die hier präsentiert werden, veranschaulichen besonders gut die verschiedenen Facetten seiner Arbeit.
"Die Boote": Eine ruhige und reduzierte Meereslandschaft.

Öl auf Leinwand "Die Boote" 33x41cm (6P)
Mit "Les barques" schafft Georges Laporte eine Marine von großer Schlichtheit.
Zwei kleine Boote liegen am Ufer in einer fast verlassenen Landschaft. Der Maler verwendet eine bewusst begrenzte Palette aus Grau, Blau, Beige und erdigen Tönen.
Der Himmel nimmt einen großen Teil des Gemäldes ein. Der Horizont ist kaum zu erkennen und scheint fast in einer Abfolge von grauen und blauen Nuancen zu verschwinden. Einige hellere Pinselstriche fangen das Licht auf den Bootsrümpfen und der Wasseroberfläche ein.
Die Gesamtheit strahlt eine Atmosphäre von Ruhe und Stille aus.
Ein Gemälde, bei dem das Material sehr präsent bleibt.
Trotz seines vergleichsweise intimen Formats von 33 × 41 cm (6P) hat "Les barques" eine echte Präsenz.
Es genügt, das Gemälde genauer zu betrachten, um die Materialarbeit von Georges Laporte zu entdecken. Die Boote sind durch dicke und kräftige Pinselstriche konstruiert, während einige Teile des Himmels und des Meeres viel feiner behandelt sind.
Im Vordergrund bleiben die Pinselbewegungen absichtlich sichtbar. Das Gemälde ist nicht glatt: Es behält die Spuren der Künstlergeste bei.
Dieser Kontrast zwischen den fast transparenten Bereichen und den dicken Farbaufträgen verleiht diesem kleinen Originalöl auf Leinwand viel Tiefe.
Mit nur wenigen Elementen - zwei Booten, einem Horizont und einem Ufer - schafft Georges Laporte ein ganzes Landschaftsbild.
"Landschaft von Korsika": Das mediterrane Licht im Großformat

Öl auf Leinwand "Landschaft von Korsika" 73x100cm (40P)
Die "Landschaft von Korsika" bietet eine völlig andere Perspektive.
Dieses bedeutende Ölgemälde mit den Maßen 73 × 100 cm (40P) ist viel ausdrucksstärker und farbenfroher.
Häuser in hellen Rosatönen erscheinen inmitten einer dunklen und dichten Vegetation. Darüber hinaus bringt ein intensiv blauer Himmel ein fast mediterranes Licht in die gesamte Komposition.
Georges Laporte versucht jedoch nicht, Korsika als eine Postkarte darzustellen.
Er interpretiert die Landschaft durch seine eigene Malerei. Die Formen werden eher angedeutet als sorgfältig gezeichnet und das Material gewinnt allmählich die Oberhand über die Details.
Ein Gemälde, das durch Farbe und dicke Farbschichten aufgebaut ist.
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In "Landschaft von Korsika" wird die Materie zu einem der wesentlichen Elemente des Gemäldes.
Georges Laporte arbeitet mit dick aufgetragener Farbe. Die Felsen und der Boden im Vordergrund werden durch breite Pinselstriche aufgebaut, während die Bäume große dunkle Massen bilden, die die Komposition strukturieren.
Die hellen Fassaden unterbrechen diese Vegetation und schaffen Lichtpunkte.
Der Kontrast mit dem tiefen Blau des Himmels ist besonders stark.
Diese Arbeitsweise verleiht der Landschaft ein Gefühl von Spontaneität. Die Pinselstriche bleiben sichtbar, die Farben überlagern sich und einige pastose Stellen erzeugen fast eine Reliefstruktur auf der Leinwand.
Aus der Ferne erscheint die Landschaft sofort. Wenn man näher kommt, wird die Arbeit der Malerei selbst wahrnehmbar.
Zwei Gemälde, zwei sehr unterschiedliche Atmosphären.
Das Zusammenführen dieser beiden Originalgemälde von Georges Laporte ist besonders interessant, da sie auf den ersten Blick fast gegensätzlich erscheinen.
In "Die Boote" ist alles zurückhaltend. Die Farben sind gedämpft, der Himmel weit und die Atmosphäre fast lautlos.
In "Landschaft von Korsika" wird die Malerei im Gegenteil lebendiger und körperlicher. Das Blau des Himmels, die rosa Fassaden, die dunkle Vegetation und die pastosen Farbaufträge verleihen dem Gemälde eine viel stärkere Präsenz.
Auf der einen Seite ein kleines, intimes und schlichtes Marinegemälde von 33 × 41 cm.
Auf der anderen Seite ein großes, lebhaftes und großzügig gestaltetes Landschaftsbild von Korsika im Format 73 × 100 cm.
Dennoch verbirgt sich hinter diesen Unterschieden derselbe Maler.
Licht und Landschaft im Zentrum des Werkes von Georges Laporte
Georges Laporte's Stärke liegt vor allem in seiner Fähigkeit, die Landschaft niemals als einfache Nachbildung der Realität zu behandeln.
Egal ob er ein fast monochromes Meeresbild oder eine von Farben durchtränkte mediterrane Landschaft malt, er versucht vor allem, ein Gefühl wiederzugeben.
Das Licht spielt eine entscheidende Rolle.
In "Les barques" ist sie verstreut und fast verschleiert. In "Landschaft von Korsika" wird sie viel deutlicher und kontrastiert mit den dunklen Massen der Vegetation.
Diese Forschung rund um Licht, Meer und Landschaften durchzieht einen Großteil des Werkes von Georges Laporte und trägt dazu bei, seine Gemälde sofort erkennbar zu machen.
Georges Laporte und die Landschaftsmalerei im 20. Jahrhundert
Georges Laporte gehört zu jener Generation französischer Maler des 20. Jahrhunderts, die tief mit der Landschaftsmalerei und der Materialarbeit verbunden geblieben ist.
In einer Zeit, in der die Kunst viele neue Richtungen einschlägt, verfolgt er eine sehr persönliche Suche nach Häfen, Küsten, Dörfern und Meereslandschaften.
Seine Gemälde sind jedoch keine traditionellen Landschaften im engeren Sinne. Seine Bewegung bleibt frei und das Material nimmt einen wichtigen Platz ein. Einige Elemente werden nur durch einige Pinselstriche angedeutet, während andere aus echten Farbschichten hervortreten.
Diese Freiheit verleiht auch heute noch den Ölgemälden von Georges Laporte viel Charakter.
Zwei neue Ölgemälde von Georges Laporte in der Galerie 125.
Diese beiden Werke bereichern heute die Auswahl von Georges Laporte, die in der Galerie 125 erhältlich ist.
"Die Boote" - Öl auf Leinwand 33 × 41 cm (6P) bietet einen intimen und ruhigen Blick auf die maritime Welt des Malers.
"Landschaft von Korsika" - Öl auf Leinwand 73 × 100 cm (40P) zeigt ein viel umfangreicheres Gemälde, bei dem Farbe, mediterranes Licht und dicke Farbaufträge die gesamte Komposition einnehmen.
Zwei originale Werke, zwei Formate und zwei Atmosphären, um die Arbeit eines französischen Malers zu entdecken, der einen Großteil seines Werkes dem Meer, Landschaften und dem Licht gewidmet hat.
"Die Boote" und "Landschaft von Korsika" von Georges Laporte sind ab sofort in der Galerie 125 erhältlich.